A SIGHT TO BEHOLD, 2018 (Germ.)

Neue Arbeiten von Sandra Vasquez de la Horra, Ruth Marten, Christoph Knecht, Jan C. Schlegel, Sven Lützenkirchen, Rebecca Stevenson, Marcus Neufanger, Simon Schubert, Frans Roermond, Bernd Halbherr und ausgewählte historische Werke aus der Sammlung LETTER Stiftung, Köln.

 

Die Ausstellung beschäftigt sich mit dem Auge als Organ der Wahrnehmung, dem Blick, dem Austausch von Blicken und dem Angeblicktwerden. Das schließt sowohl den Voyeurismus wie die Introspektion mit ein, das Spiegelbild und den Blick in die Seele.
Die Vielfalt von Materialien und Techniken der Werke der Ausstellung macht sie besonders lebendig und erzeugt ein außergewöhnliches Spannungsfeld, in dem die Werke miteinander und mit dem Betrachter in Dialog treten.

Die in Berlin lebende chilenische Künstlerin Sandra Vásquez de la Horra (*1967), die international ausgestellt und gesammelt wird, zeigt neben kleinen mehrdeutigen Keramiken jüngste farbige Zeichnungen auf gewachstem Papier. Auch von der Londoner Rebecca Stevenson (*1971) zeigen wir die beiden jüngsten Skulpturen aus Wachs und Kunstharz, die durch die Beschäftigung mit dem Thema der Ausstellung entstanden sind.

Neben einem Spiegelobjekt ist Simon Schubert (*1976) mit zwei neuen abstrakten Pigmentzeichnungen vertreten, in denen zum ersten Mal Farbe bei Papierarbeiten erscheint. Marcus Neufanger (*1964) ist mit einer noch nie gezeigten großformatigen Künstlerportrait-Zeichnung dabei.

Ebenfalls um die Eindringlichkeit des Portraits geht es bei Jan C. Schlegels (*1965) überwältigenden schwarz/weiß und mit Gold getönten Fotografien. Bei dem Kölner Sven Lützenkirchen (*1975) erweisen sich die großformatigen Tondo-Fotografien als eine magisch anziehende Iris.

Die New Yorkerin Ruth Marten (*1949), die zur Zeit ihre große Retrospektive im Brühler Max Ernst Museum hat, hat zwei Arbeiten voller Feinsinn und Humor für die Ausstellung geschaffen. Auch im Werk von Bernd Halbherr (*1964) spielt der Spiegel eine zentrale Rolle und das Auge als Motiv in den jüngsten Keramikarbeiten von Christoph Knecht (*1983), einer gekachelten Tischskulptur und Gefäßen. Frans Roermond (*1967) schließlich ergänzt die Ausstellung mit einem fast klassisch zu nennenden Gemälde.

Wir danken allen Künstlern für Ihr Engagement bei der Realisierung dieser Ausstellung, und besonders danken möchten wir Bernd & Vera Ernsting für die großzügige Unterstützung durch die Leihgaben aus Ihrer Sammlung.

 


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