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Karl Hugo Schmölz - Fragmente der Moderne

 

Januar - März 2017

2017 jährt sich der Geburtstag von Karl Hugo Schmölz zum 100sten Mal. Allmählich wird ihm die Anerkennung zuteil, die seiner Bedeutung für die Architekturfotografie und für die Deutsche Fotografiegeschichte überhaupt entspricht. Das war für uns der Anlass, eine Ausstellung zu konzipieren, die weitere Aspekte seiner Arbeit in einen Zusammenhang stellt. Vielen Besuchern neu werden neben der Industriefotografie die Aspekte von inszenierten Objekten und inszenierten Szenen mit Menschen sein, die den „Bühnenraum“ der Architektur beleben.  Wir zeigen eine Auswahl von 40 Vintage-Abzügen aus dem Zeitraum 1949 bis 1958, dem Zeitraum also, in dem Karl Hugo Schmölz die Ästhetik der Neuen Sachlichkeit, die er durch seinen Vater Hugo erlernt hatte, in die Nachkriegsmoderne übersetzte und dabei zu seiner ganz unverwechselbaren Fotografie fand. 

Bernd & Hilla Becher sahen in Schmölz’ wohl beispielloser Fotografie zwischen kompositorischer Sicherheit und technischer Perfektion (auch im Hinblick auf die einzigartige Fähigkeit, mit Licht einen Raum, einen Baukörper oder ganze Areale bei Tag oder Nacht zu portraitieren), seinen besonderen Rang für sich selbst und die gesamte Düsseldorfer Fotoschule. 

Karl Hugo Schmölz gilt inzwischen als der wichtigste Deutsche Architekturfotograf der 50er Jahre. Seine Fotografien sind in vielen der namhaften Fotografie-Sammlungen weltweit vertreten und werden regelmäßig in Gruppenausstellungen gezeigt wie 2007 in Köln, 2010 in Miami und in Herford, 2012 in Bonn, 2013 in Winterthur, 2014 in Den Haag oder 2015 in Köln. 

Seine Beziehung zur Architektur, die sich natürlicherweise in der Vielzahl der Architektenfreunde widerspiegelt, ist kenntnisreich und leidenschaftlich. Dass er dafür eine sachliche Sprache entwickelt hat, machte ihn schon zu Lebzeiten zu einem der gefragtesten Fotografen.

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